… mal wieder auf Schneesuche

… mal wieder auf Schneesuche

Wie in den letzten Jahren jeden Februar, so auch diesen wieder : Wir suchten den Winter mit Schnee und Frost – bekannt und noch in den Erinnerungen aus Kindertagen gegenwärtig. In den Winterferien gehörte damals (vor über 50 Jahren) Ski und Schlitten in Belling (im Mecklenburgischen Flachland) zur Standardausrüstung von uns Kindern. Heuer muß man dazu sich erstens die richtige Gegend aussuchen und zweitens dann dort auch schon etwas höher steigen (oder fahren) . Wir wählten dieses Jahr wieder den Harz – diesmal aber auf seiner westlichen Seite.

 

Mit dem Finger auf der Landkarte blieben wir in Torfhaus hängen – schön gelegen und mit vielen Ausflugszielen in unmittelbarer Umgebung. Die alte Kaiserpfalz Goslar hatte es uns angetan. Das Wetter war für diese Jahreszeit etwas zu warm – die Sonne lud aber zum Spazieren durch die engen Gassen der Altstadt ein. Die Kaiserpfalz ist einen Besuch wert.

Kaiser Barbarossa und sein Nachfolger 🙂

Ich lernte dort sehr viel über das „Heilige Römische Reich“ – wirklich empfehlenswert !

Mental gestärkt besuchten wir dann bei strahlendem Sonnenschein den Brocken. Da ich in Begleitung von Faulpelzen war, die sich lieber in den Schnee fallen ließen (siehe Beweisfoto links) und wieder mit der Bahn Richtung Schierke ins Tal fuhren, anstatt mit mir den Abstieg zu Fuß zu wagen, mußte ich den Weg auf Goethes Spuren runterwärts alleine antreten. Ich wurde aber durch das herrliche Winterwetter mit überwältigender Fernsicht mehr als genug für mein einsames Wandern entschädigt. Und dann winkte ja auch noch die Zielprämie im HALALI (siehe unten rechts ) !

Also für mich ein langes Wochenende, wie man es sich im Harz zu dieser Jahreszeit wünscht ! (Ich hätte sogar noch hinterm Hotel auf dem Hang Schlitten fahren können – der Schnee war hoch genug !)

Neues Jahr – altes Spiel ?

Neues Jahr – altes Spiel ?

2018 ist Vergangenheitdie Feste zum Jahreswechsel sind gefeiertdie Messen 2018 sind gelesen ! Der Weihnachtsbaum steht nackig in der guten Stube und will endlich entsorgt werden !  

russische Bedrohung
russische Bedrohung

Es scheint alles so wie jedes Jahr zu sein zumindest äußerlich. Aber vielleicht hat sich doch etwas geändert : Es werden in der letzten Zeit (letzte 14 Tage) immer wieder Dokumente ins Internet gestellt, die belegen, wie wir als normale Bürger dieser Republik verkackeiert werden. Wie gesteuert von bestimmten, den Regierungen der EU nahestehenden Leuten daran gearbeitet wird, die Bevölkerungen der in der EU vereinten Länder zu manipulieren – sie in bestimmte Denkrichtungen zu zwingen und aufzuhetzen ! Wie mit dem Geld aus dubiosen Töpfen der Geheimdienste und des Militärs dieser Staaten (also unseren Steuergeldern) ganze Denkfabriken aufgebaut werden mit dem einzigen Ziel, es nicht zuzulassen, daß wir als Normalbürger erkennen, wie bestimmte Entwicklungen bzw. Ereignisse tatsächlich einzuordnen sind bzw. wie man aktiv ein Feindbild erzeugt :  Betrachtet die Berichterstattung zu Syrien oder nehmt die Informationen zu Rußland ! Der Russe unter Führung eines intriganten Putin will uns an unseren Reichtum – will unseren ach so guten „westlichen Werten“ (was auch immer diese sind) an den Kragen und uns überfallen ! Das versucht man intensiv uns begreiflich zu machen – egal ob CDU/CSU, SPD oder Grüne an der Macht sind  ….. denn  auch in der Bundesrepublik gibt es Anzeichen für einen „deep state“ …

Hier einige Beispiele (Aufzählung läßt sich beliebig erweitern – forscht ruhig mal selbst im Internet):

  • ein Cyberangriff, der keiner war und ein Skandal von dem keiner Spricht —> Link
  • Wissenschaftler: „Integrity Initiative“ Teil britischer Geheimoperationen im In- und Ausland —> Link
  • deutsche Zelle der „Integrity Initiative“ —> Link
  • das Attentat auf dem Berliner Berliner Breitscheitplatz —> Link
  • US-Thinktank „atlantic council“ in Aktion —> Link
  • der „deep state“ in den USA —> Link und Link

Es gibt für den normalen Bürger nur eine Möglichkeit, sich diesem manipulierendem Einfluß der großen Medien – egal ob es staatlich gelenkte (über die Parteienvertreter an der Spitze) sogenannte „öffentlich-rechtliche“ oder im privaten Besitz befindliche sind (Besitzer zum Großteil in der „Atlantik-Brücke“ organisiert) – zu entziehen :

Lernt wieder selbst zu denken und plappert nicht alles ungeprüft nach !

Stellt die Frage : Wer hat Nutzen von einem solchen Vorfall / Ereignis ? Wem bringt es für seine Ziele Vorteile ?

Nutzt und vergleicht die Berichterstattung aus mehreren Quellen ! Das Internet bietet viele Möglichkeiten dazu !

Werdet stutzig, wenn Dinge von bestimmten Medienkreisen verschwiegen werden und stellt Euch die Frage : Warum ist das so ?

Denkt selbst! Denkt ! Denkt ! Denkt ! Denkt ! Denkt ! Denkt selbst! … und plappert nicht einfach alles nach, was man Euch öffentlich suggeriert !

… und freut Euch darüber, daß es auch dieses Jahr Leute mit Arsch in der Hose gibt, die es einem Edward Snowden nachmachen, damit nicht alles geheim bleibt !

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

Endlich November-Wetter ! Die Natur benötigt diese Ruhephase – wir Menschen aber auch !

Und noch ein wichtiges Familienmitglied verpennt – wie fast immer in letzter Zeit – jegliche Änderung in der Jahreszeit : Unser Spike !   Mit seinen mehr als 18 Katzenjahren (entspricht 86 Menschenjahre) darf er es nun aber auch wirklich etwas ruhiger angehen lassen – und er hält sich daran ! Die Schränke in der Wohnung sind mittlerweile zu hoch und in die Badewanne (als Versteck natürlich ohne Wasser) kommt er auch nicht mehr ohne Hilfe. Seine Schlafplätze (ob auf der Couch im Wohnzimmer, auf meinem Arbeitssessel oder in der Hängematte im Arbeitszimmer und nachts im Bett bei Herrchen) erreicht er aber nach wie vor ohne Probleme. Dort verbringt er dann auch die meiste Zeit des Tages – nur unterbrochen durch Toilettengänge und Futtermäkeln (lautstark) !

So ist ihm das Eintreffen der vorweihnachtlichen Besucher, deren Ankunft wie jedes Jahr bei uns hier die Adventszeit einläutet, voll durch die Lappen gegangen ! Wobei – manchmal denke ich so bei mir, daß er über bestimmte Dinge und Veränderungen in seinem Umfeld als Beherrscher und Chef unserer häuslichen Gemeinschaft einfach erhaben hinweg sieht. Nur drei Dinge dürfen sich nicht verändern : Schlafplatz, Futterplatz und Toilettenplatz – alles andere wird toleriert !

Darum : Sollen die Wichtel, Schneemänner, Nußknacker und anderes Weihnachtsgetier ruhig kommen. Ich als Chefkater dieser Familie stehe hoch über ihnen ! Und außerdem verschwinden sie ja auch bald wieder ! (gez. Spike)

Nun soll auch der Rest der anwesenden Familie noch zu Wort kommen :

„Ihr Lieben in Nah und Fern – ob in Tver, Vjatskije Poljanö, Odessa, Berlin, Mömbris, Eckardroth, Rostock, Schwerin, Breckerfeld, Jatznick, Pasewalk, Sonneberg, Neuhaus/Rwg. oder an anderen Orten  – wir wünschen Euch von ganzem Herzen schöne, geruhsame Adventstage, ein herrliches und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben und kommt gut in ein Euch gewogenes Jahr 2019 !“

Zwei Seiten einer Naumburg Reise

Zwei Seiten einer Naumburg Reise

 Die Sonne schien, als wir ankamen und im dem Namen nach fürstlichen Hof in Naumburg an der Saale unsere Räumlichkeiten bezogen. Ein erstes Kennenlernen der Stadt mit einer Führung durch den Dom übererfüllte alle unsere Erwartungen. Die Altstadt – einfach herrlich mit ihren kleinen Gassen, den vielen Geschäften und Restaurants ! Wir haben uns wirklich in dieser Umgebung wohl gefühlt. Natürlich war es auf den Tourismus – auf die in Scharen anwesenden Touris – ausgerichtet. Aber warum denn nicht ? Man wurde von allen Einheimischen dort als Tourist „gebauchpinselt“ – das erwartet doch aber auch der Tourist in dem jeweilig besuchten Gefilde !

Dann der Dom : Überwältigend in seiner Größe, sehr gut restauriert und in allen Bereichen sehens- und besuchenswert ! Die Führung durch eine sachkundige Dame erweiterte unser geringes Wissen zum frühen Mittelalter, den damaligen Gebräuchen, der damaligen Kirchenarchitektur und der Funktion der einzelnen Räumlichkeiten nebst Nebenbauten eines solch gewaltigen Komplexes entschieden. Wer sich damit noch nicht beschäftigt hatte – so wie ich – der wurde urplötzlich mit vielen Fakten und Hinweisen zu Besonderheiten der damaligen und heutigen Zeit in puncto Kirchenarchitektur und -nutzung überschüttet, die das eigene Gesichtsfeld und Verständnis für diese Dinge bedeutend vergrößerten.

…. und dann kam der Abend im gebuchten Hotel   – irgendwie haben wir uns in ein FDGB-Ferienheim der 80-er Jahre zurückversetzt gefühlt (und nicht nur wir – alle anwesenden Gäste aus einer Reisegruppe mit älteren Hotelgästen) :

  • chaotische Bedienung und Servieren von Gerichten bei fehlendem Besteck
  • Getränke selbst an der Theke holen
  • Steak bestellt – eine angebrannte Scheibe (scheinbar vom Grill) Schweinefleisch bekommen
  • Bezahlen bzw. auf die Zimmerrechnung schreiben nach ca. 45 Minuten Wartezeit möglich

Im Ferienheim damals hatte man es mangels anderer Alternativen und da man es stellenweise nur so kannte, stillschweigend ertragen. In der jetzigen Zeit führt das aber dazu, daß man diese Einrichtung in Zukunft meiden wird. Wir fingen damit schon am nächsten Tag an : Trotz gebuchtem 4-Gänge Menü – wir wollten uns halt nicht mehr ärgern – bevorzugten wir am nächsten Abend den „Ratskeller“ im Zentrum von Naumburg – und wir wurden nicht enttäuscht ! Super Essen mit super Bedienung im super Ambiente ! – das ist der kurz zusammengefaßte Eindruck zu diesem Restaurant !

Der zweite Tag unseres Aufenthaltes in dieser Gegend sah uns in Apolda. Wir hatten zwei Ziele in dieser alten Thüringer Stadt : das „Glockenmuseum“ und ein dort befindliches Museum „Olle DDR„. Beides lohnenswerte Einrichtungen. Ich weiß jetzt wie Glocken gefertigt werden – im Mittelalter und heute – und habe mich in meine Schul- und Jugendzeit in der DDR zurückversetzt gefühlt, als ich durch das DDR-Museum mit den vielen Ausstellungstücken wanderte. Diese zwei Plätze lohnen sich auf jeden Fall zu besuchen – das ist unsere Einschätzung !

Das Fazit dieser drei Tage in Thüringen : Ich würde wieder nach Naumburg fahren ! Es gibt dort sehenswerte touristische Ziele – in dieser Beziehung werden auch gehobene Ansprüche befriedigt ! Bei der Wahl seiner Unterkunft – sprich Hotel – sollte man dann doch etwas vorsichtig und wählerischer sein, als wir es im Vorfeld waren ! Nicht jeder hochtrabende Name erfüllt dann auch die Vorstellungen, die der Einzelne von Service und Gastlichkeit so hat !

neun Mal DomRep an der gleichen Stelle

neun Mal DomRep an der gleichen Stelle

Wir haben es wieder getan : Die Sucht nach Sonne und Strand, netten Leuten und gutem Essen im Urlaub übermannte uns – die Anlage VIK Cayena Beach war wie in den letzten Jahren unser Ziel und wir wurden in keiner Weise enttäuscht ! Schon alleine der Sonnenaufgang (siehe links) – in herrlicher Ruhe nur mit Meeresrauschen und Vogelgezwitscher – vom Balkon gesehen, entschädigt für den leichten Ungemach durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden. Rechts der Blick auf unsere am Strand unter dem Sonnenschirm sich befindenden Liegen zeigt eigentlich, daß es mit der Ruhe und Einsamkeit während des Aufenthaltes in der Anlage keine leeren Versprechungen seitens des Clubmanagements waren.

Es gab aber eine Sache, die kontraproduktiv zu meinen Wünschen und Vorstellungen im Vorfeld des Urlaubes war : Das war die Küche unseres Restaurants ! Ich hatte mir vor dem Urlaub fest vorgenommen : „Du achtest diesmal wirklich auf die Kalorien !“ Dann kam der Küchenchef Pedro mit seinen Kreationen und alle Vorsätze flogen über Bord. Wer sich das Menü „Gebratene Entenbruststreifen in Kirschsauce mit Gemüse und Kartoffelpüree“ auf dem Foto betrachtet, wird mich sicher verstehen und meine Situation nachfühlen können. Mir läuft selbst beim Schreiben dieser Zeilen noch das Wasser im Mund zusammen.  Und das war nicht das einzige Gericht, mit dem er uns immer wieder aufs Neue positiv überraschte ! Er ist halt ein Künstler auf seinem Gebiet !

Und dann hat uns noch ein alter Bekannter überrascht und wieder ins Herz geschlossen :

Omega (so heißt er tatsächlich – warum auch immer) hat uns wiedererkannt ! Und schloß uns die drei Wochen voll in sein Herz – na gut : Die mitgebrachten deutschen Leckerlies in ausreichender Menge haben da wohl auch etwas nachgeholfen !   Nach einer Woche habe ich dann nachts mein Bett räumen müssen !

Fazit : Es war herrlich, zu kurz trotz der drei Wochen und wir wollen wieder hin !!!

Kinder, wie die Zeit vergeht …

Kinder, wie die Zeit vergeht …

45 Jahre sind – so denkt man gemeinhin – eine lange Zeit ! Wenn sie vor dir liegen (diese Jahre), dann erscheinen sie einem als riesiger Berg und alles ist so weit und lang ! Wenn du aber auf 45 Jahre zurück blickst, ist es stellenweise so, als ob einige Ereignisse in dieser Zeit erst gestern passierten.

Vor 45 Jahren in etwa im Monat Mai / Juni war es wohl, da schwitzten diejenigen, die sich in Pasewalk zu diesem Fototermin gestern abend versammelten, zu Hause bei der Vorbereitung auf die Abiturprüfungen bzw. waren dann zum Teil auch schon mitten drin !  Alle schafften es damals, ihren Abschluß erfolgreich zu erhalten und die auf dem Foto vereinten schafften es auch gestern, den Zeitpunkt „45 Jahre Ende der Schulzeit“ gemeinsam zu feiern !

Mädchen und Jungs, ich danke Euch allen für dieses schöne Erlebnis mit mir so vertrauten – auch noch nach diesen vielen Jahren – Menschen ! Über die Gespräche und den Gedankenaustausch mit jedem einzelnen von Euch habe ich mich riesig gefreut und habe es bis zum Schluß ausgiebig genossen !

Danke schön und bis zum nächsten Mal !  

PS: Hartmut, denke an die mir hoch und heilig versprochenen Fotos vom Abschlußball 1973 !!!

… auch die Hasen haben Ruhe verdient

… auch die Hasen haben Ruhe verdient

Die Zeit vergeht – die Jahre ziehen dahin und mit ihnen wurden liebgewonnene Gewohnheiten aus Anlaß bestimmter Jahres- oder Feiertage fest in den Alltag bei uns eingebunden. Bestimmte Dinge wurden zur familiären Tradition ! Ich kenne niemanden, der sich vor diesen, sich nahenden Tagen auf die kleinen, feinen jährlichen Wiederholungen in der Familie nicht freut – auf die Traditionen, die von den Eltern gepflegt und von den Kindern später in ihre Familien weiter getragen werden. Für mich gehört das feiertägliche Schmücken der Wohnung in jedem Fall mit dazu – egal ob zu Weihnachten oder zur Osterzeit ! Da kommen die Figuren und der dazugehörige Schmuck aus den vergrabenen Schatztruhen und machen sich klammheimlich in der Wohnung breit, verdrängen die vorherrschenden „Dauerstücke“ und sind plötzlich überall präsent.  Und so langsam wie diese besonderen Tage kamen – so schnell sind sie dann vorbei … Dann wird wie in jedem Jahr zum Sammeln geblasen – alles findet sich in der Küche zum „Abschlußessen“ bzw. „Abschlußtrinken“ ein – wir bedanken uns bei ihnen für die Verschönerung der letzten Tage, es wird ein Abschiedsfoto gemacht und sie verschwinden wieder in ihrem Versteck !

So geschehen auch in diesem Jahr !

„Also Ihr Lieben – ab in die Kiste, schlaft gut und erfreut uns das nächste Jahr wieder durch Eure Anwesenheit !“

Winterurlaubsort ohne Schnee

Winterurlaubsort ohne Schnee

Wenn ich es nicht anders in den 70-er Jahren erlebt hätte – ich würde es nicht glauben : Da fährst du Mitte Februar in ein zu DDR-Zeiten begehrtes Wintersportgebiet und findest keinen Schnee ! Ich rede von der Zittauer Gegend – konkret vom Kurort Oybin. Wer jetzt noch meint, die Leute bilden sich die Klimaveränderung nur ein, sieht die Zeichen der Zeit nicht. Er läuft schlicht und einfach mit Scheuklappen durch die Gegend !

Das linke Bild – fotografiert am Abend aus dem Fenster unseres Hotelzimmers in Richtung der Burg- und Klosterruine, um die Stimmung etwas festzuhalten – vermittelt für den flüchtigen Betrachter zwar den Eindruck einer geschlossenen Schneedecke : Es sind aber nur zwei – drei Zentimeter Flockenwirbel am Abend gewesen. Am nächsten Tag um die Mittagszeit war es mit der Herrlichkeit schon wieder vorbei ! Als wir auf dem Bahnhof die Schmalspurbahn zu einem Ausflug nach Zittau besteigen wollten, brauchten wir keine Angst haben : Schnee- bzw. Eisglätte war kein Thema mehr !

Trotz des fehlenden Schnees waren die Tage dort aber interessant. Der Bahnhof mit seinen Dampflokomotiven weckte Kindheitserinnerungen : Ende der 50-er / Anfang der 60-er Jahre habe ich als Kind die damals noch allgegenwärtigen Dampflokomotiven auf dem Pasewalker Bahnhof und auch auf der Bahnstrecke nach Stralsund hinter meinem Heimatort Belling gesehen und beobachtet. Wir Kinder legten damals oft Münzen auf die Schienen und fanden sie nach der Vorbeifahrt des Zuges dann plattgedrückt im Schotterbett wieder. Die Lokführer ließen immer die Dampfpfeife ertönen, wenn sie uns am Bahndamm spielen sahen. Ich kann mich noch heute an diesen Ton erinnern !

Aber nun wieder zurück in die Gegenwart : In Oybin hatte es uns vor allem die Burgruine angetan und wir schafften sogar den Aufstieg durch die Ritterschlucht bis ganz nach oben – ohne Zwischenstop oder Ausruhen  ! Das mittelalterliche Gemäuer im jetzigen Zustand mit den Erklärungen auf den Rundwegen ist auf jeden Fall einen Besuch wert ! Wenn dann noch das Wetter mitspielt und die klare Luft für die entsprechende Fernsicht sorgt : Sehenswert !

Aber nicht nur der Berg mit seiner Ruine ist für einen Besuch zu empfehlen : Insgesamt der Ort – malerisch gelegen – und seine Umgebung laden auf interessanten Routen zum Wandern ein. Für jeden Naturfreund sicher ein Erlebnis ! Und die böhmische Küche einschließlich der dortigen Biere ist ja auch nicht zu verachten !

Wir waren für ein verlängertes Wochenende dort und können es empfehlen !

Gruppenbild vor dem Einpacken

Gruppenbild vor dem Einpacken

Da ist sie dahin gegangen – die Zeit der Feiertage mit dem Schlemmen und Nichtdenken an die Strandfigur Schade ! Trotz meiner kräftigen Erkältung war es wieder ein schönes Weihnachtsfest mit einem angenehmen und ruhigen Jahreswechsel. Die Enkel (als unsere Hauptpersonen) und der sogenannte Rest der Familie wurden reichlich mit Geschenken bedacht – hoffentlich für jeden das Richtige ! Der Platz unter dem Weihnachtsbaum war nach der Invasion der „Piraten“ (oder wie sich unsere Hauptpersonen neuerdings auch nennen : „Geisterjäger“) ausgeraubt und verwaist. Aber so soll es ja auch sein !

Und nun – heute – ist das alles Geschichte ! Die Gnome, Weihnachtsmänner, Engel, Schneemänner, Elche und Räuchermännchen (ich habe hoffentlich bei der Aufzählung niemand vergessen) haben sich zum abschließenden Gruppenfoto (unter schläfriger Bewachung seitens Spike von einem seiner Lieblingsplätze –> aus ihm wird wohl kein reißender Tiger mehr) zusammen gefunden und warten auf den Abflug in die große Kiste. Sie hatten alle ihr Amt mit Würde ausgefüllt und haben sich die Ruhephase bis zum kommenden Advent redlich verdient !

Ihr da auf dem Tisch und Ihr da am Computer : Euch allen wünsche ich ein ruhiges 2018 !

Ernsthaft ! Sie sind schon wieder da !!

Ernsthaft ! Sie sind schon wieder da !!

Man kann sich drehen und wenden wie man will : Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu !

Die Vorweihnachtszeit beginnt und gleichzeitig setzt da Nachdenken zu den einen persönlich betreffenden und interessierenden Ereignissen des letzten Jahres ein : → Es ist ein neuer Erdenbürger angekommen, den ich Angst hatte zu zerdrücken, als ich ihn das erste Mal im Arm hielt → es wurde jemand 60, dem ich alles Glück dieser Welt von Herzen wünsche → ein sehr guter Freund ist leider viel zu früh verstorben → ich bin wieder an dem Schreibtisch angelangt, von dem mich einer weggem…. hat und an dem ich drei Firmenwechsel überdauerte → ein netter Arbeitskollege ist in Rente gegangen und lebt mir sein entspanntes Leben vor → ich habe Anfang des Jahres eine große Enttäuschung erlebt ! Das waren nur einige der Dinge, um die sich meine Gedanken kräuseln, wenn ich an die letzten Monate, an dieses Jahr so denke !

Und hier sind sie wiederdie, die mich zu diesen Gedanken anregten – die mir zeigen, daß wieder ein Jahr sich dem Ende zuneigt : die Nußknacker der Familie ! Sie kamen aus dem Sommerschlaf und zeigen an : Es ist Adventszeit !!! (nur die Nüsse fehlen ihnen noch )

Ihr in Nah und Fern : Genießt diese Zeit und denkt an die, die Euch nur Gutes wollen !